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„KOSTENLOS FÜR VERKÄUFER“

…die Vor- und Nachteile beim Verkauf…

Kostenlos für Verkäufer – so können wir Ihre Immobilie sehr gerne vermitteln. Ohne Wenn und Aber.

Es gibt jedoch Immobilien oder Situationen, in denen ein anderer Weg manchmal der Bessere wäre…

Für einen optimalen Verkauf zum bestmöglichen Marktpreis würden wir Ihnen deshalb immer empfehlen, erst nach einer ersten unverbindlichen Besichtigung das ideale Vorgehen im Verkauf mit uns zu besprechen.

Das gepflegte Einfamilienhaus in bester Lage kann fast immer ohne Zeit- und Geldverlust „provisionspflichtig nur für den Käufer“ verkauft werden, denn die Nachfrage ist entsprechend hoch. Eine renovierungsbedürfte Immobilie, vielleicht nur in zweitbester Lage oder problembehaftet, verkauft sich hingegen sicherlich besser, wenn der Interessent im Angebot „provisionsfrei für den Käufer“ lesen kann.

Unter dem Strich ist das, was ein Käufer inkl. Nebenkosten letztlich bezahlen muss (oder kann oder möchte) und das, was ein Verkäufer als Erlös für sich erhält, bei beiden Varianten sowieso annähernd gleich hoch. Und verkaufspsychologisch ist davon auszugehen, dass ein möglichst geringer Provisionssatz die Laune eines Käufers immer überproportional ansteigen lassen wird.

Die Antwort auf die Frage vieler Verkäufer: …Und wie machen wir das mit der Provision… kann deshalb nur lauten. Es kommt darauf an.

Dabei beraten wir Sie kompetent und unverbindlich, abhängig von Ihrer Immobilie und Ihren zeitlichen und finanziellen Zielen.

Anschließend ist es dann immer Ihre Entscheidung, ob wir Ihre Immobilie „provisionsfrei für Verkäufer“ anbieten sollen. Und so arbeiten wir dann auch für Sie, sofern die Immobilie dafür geeignet ist. Ohne Wenn und Aber.

ÜBERRASCHENDES ERGEBNIS

bei der Gegenüberstellung der Provisionsvarianten

Die ortsübliche Provision in Bayern beträgt 5 % – 6 % + MwSt., meistens hälftig geteilt zwischen Verkäufer und Käufer (je 3 % + MwSt. = 3,57 %). Dies ist jedoch nicht gesetzlich geregelt, sondern kann zwischen den Parteien vollkommen frei vereinbart werden. In Zeiten mit hoher Nachfrage bezahlt tendenziell eher der Käufer die Provision, in Zeiten schlechter Nachfrage vorwiegend der Verkäufer.

Berechnungsbeispiel

Es soll eine moderne 3-Zimmer-Wohnung in sehr guter Wohnlage verkauft werden. Der Wert der Immobilie liegt bei ca. 300.000.- € bis 320.000.- €. Es gibt 3 Varianten, wie das Erfolgshonorar des Maklers von Käufer und Verkäufer getragen werden könnte:

Provisionsfrei für den Verkäufer, d.h. der Käufer trägt eine Maklerprovision von 5,95 % (üblich sind 5 – 6 % + MwSt., d.h. 5,95 -7,14 %) alleine.

Kaufpreis, den der Käufer bereit ist, zu bezahlen 300.000.- € Verkäufer erhält 300.000.- €
Käufer bezahlt 5 % + MwSt. = 5,95 % Provision 17.850.- € Verkäufer bezahlt keine Provision
Kaufnebenkosten Notar, Grunderwerbsteuer, ca. 5 % 15.000.- €  
Kaufpreis für den Käufer inkl. Kaufnebenkosten 332.850.- €  

Käufer und Verkäufer teilen sich die Provision, d.h. der Verkäufer übernimmt 2,38 % und der Käufer 3,57 % der Maklercourtage.

Kaufpreis, den der Käufer bereit ist, zu bezahlen 310.000.- € Verkäufer erhält 302.622.- € (310.000.- € – 7.378.- €)
Käufer bezahlt 3 % + MwSt. = 3,57 % Provision 11.067.- € Verkäufer bezahlt 2,38 % Provision = 7.378.- €
Kaufnebenkosten Notar, Grunderwerbsteuer, ca. 5 % 15.500.- €  
Kaufpreis für den Käufer inkl. Kaufnebenkosten 336.567.- €  

Provisionsfrei für den Käufer, d.h. der Verkäufer trägt eine Maklerprovision von 5,95 % alleine.

Kaufpreis, den der Käufer bereit ist, zu bezahlen 320.000.- € Verkäufer erhält 302.150.- € (320.000.- € – 17.850.- €)
Käufer bezahlt keine Provision 0.- € Verkäufer bezahlt 5,95 % Provision = 17.850.- €
Kaufnebenkosten Notar, Grunderwerbsteuer, ca. 5 % 16.000.- €  
Kaufpreis für den Käufer inkl. Kaufnebenkosten 336.000.- €  

Fazit

Auch wenn der Käufer bei Variante 2 und 3 einen insgesamt etwas höheren Gesamtpreis inkl. Nebenkosten bezahlen müsste, würde er sicherlich lieber einen höheren Kaufpreis akzeptieren, als eine hohe Maklerprovision (für Käufer wirkt das mitunter so, als würde der Verkäufer die aktuelle Lage zu seinem Vorteil ausnutzen).

Der Verkäufer würde bei allen 3 Varianten etwa den gleichen Verkaufserlös erzielen, bei Variante 2 und 3 aber erfahrungsgemäß deutlich schneller verkaufen.

Und auch die finanzierende Stelle des Käufers tut sich bei einem höheren Kaufpreis leichter, als bei hohen Kaufnebenkosten. Die Darlehenskonditionen werden wahrscheinlich etwas besser sein oder der Beleihungswert insgesamt etwas höher bzw. der erforderliche Eigenkapitaleinsatz etwas geringer ausfallen.

Wo ist der Haken? Es gibt bei dieser Betrachtung keinen Haken und keinen Nachteil. Für keinen der Beteiligten!

Als Empfehlung aus der Praxis wäre deshalb die teilweise oder komplette Übernahme der Vermittlungsprovision durch den Verkäufer nur von Vorteil. Trotz aller guter Argumente, lässt sich das im aktuellen Marktumfeld aber nur relativ schwierig umsetzen. Ein Nachdenken darüber wäre es sicherlich wert…